DAPR-Seminar „Digital Strategist“

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Dem stark wachsenden Bedarf an Experten für die Kommunikation in der digitalen Transformation kommt die Deutsche Akademie für Public Relations (DAPR) mit einem neuen Weiterbildungsangebot nach: der Ausbildung zum „Digital Strategist“.

Das Programm, das Ende Februar startet, besteht aus drei Modulen von je drei Tagen und schließt mit einer optionalen, unabhängigen Prüfung zum „Digital Strategist (DAPR)“ ab. Die DAPR hat das Curriculum in enger Abstimmung mit Experten für digitale Kommunikation entwickelt: Eingebunden waren Vertreter des Arbeitskreises „Digitale Transformation“ der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG).

Zum Dozenten-Team gehört Christoph Lautenbach, Partner bei LAUTENBACH SASS, der das Modul „Digitale Kommunikation strategisch managen“ gemeinsam mit Dr. Christina Afting, Director bei Deekeling Arndt Advisors, gestaltet.

Link zur DAPR

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Studie von LAUTENBACH SASS und PRCC

Titel Digital Fitness-Studie

Kommunikatoren sind digital nicht fit genug

Kommunikatoren in Deutschland erwarten durchweg, dass die digitale Transformation neue Herausforderungen mit sich bringt. Jeder Dritte denkt sogar, dass der Wandel die Rahmenbedingungen komplett neu definieren wird. Dabei wären viele (41 Prozent) gerne weiter; jedes achte Unternehmen wartet anscheinend erst einmal ab. Nachholbedarf gibt es vor allem beim strategischen Storytelling und der Anbindung an das Top-Management. Das sind zentrale Erkenntnisse einer Umfrage, die LAUTENBACH SASS und die PRCC Personalberatung im Juli gemeinsam durchgeführt haben. Daran teilgenommen haben 195 Kommunikatoren auf allen Erfahrungsstufen und aus allen Unternehmensformen.

Höhere Flexibilität, mehr Visualisierung, veränderte Rolle
Dass die Kommunikationsgeschwindigkeit zunimmt und mehr Flexibilität von den Kommunikationsabteilungen verlangt, sehen nahezu alle (96 Prozent) der Befragten als wesentliche Veränderung. Den Trend zur Visualisierung der Kommunikation bestätigen 90 Prozent der Kommunikatoren. Rund drei Viertel der Befragten erwarten als Veränderung durch die Digitalisierung eine größere Meinungsmacht von Bloggern und Youtubern (78 Prozent) und erkennen das besondere Potenzial von Mitarbeitern als digitale Multiplikatoren (75 Prozent).

Aus der Digitalisierung folgt ein Rollenwechsel. Die Befragten verstehen die Unternehmenskommunikation zukünftig als Moderator der digitalen Transformation. Darüber hinaus sehen sie die Chance für eine stärkere Integration und eine bessere interne Zusammenarbeit mit anderen Unternehmensfunktionen wie dem Marketing.

Allerorten Optimismus – trotz Nachholbedarf
Die Befragten begegnen dem Wandel mit Interesse und Spannung, sie verspüren Bewegung und Abenteuerlust. Philip Müller, Geschäftsführer der PRCC Personalberatung, fragt sich, ob dieser Optimismus allerorten angebracht ist: „Die Kommunikatoren wissen, dass es zukünftig neue und besondere Kompetenzen braucht – nicht zuletzt das Know-how für strategisches digitales Storytelling und Content Marketing. Nur sagen die meisten Befragten im selben Atemzug, dass diese Kompetenzen bei Ihnen eher durchschnittlich ausgeprägt sind.“ Technologisches Know-how hat für die Befragten einen vergleichsweise geringen Stellenwert: Am wichtigsten sei es, Content-Management-Systeme bedienen zu können. Suchmaschinenoptimierung (SEO) und -werbung (SEA) liegen im Mittelfeld. Auch hier liegt bei allen Punkten die Beurteilung der eigenen Kompetenz unter der zugeschriebenen Relevanz.

Was die strategische Ausrichtung in den Unternehmen angeht, gibt es ebenfalls Nachholbedarf, so Christoph Lautenbach, Geschäftsführer von LAUTENBACH SASS: „In Organisationen wurde vieles zwar schon ausprobiert, und es gibt schöne Beispiele für gelungene digitale Kommunikation. Jetzt gilt es, die Digitalaktivitäten strategisch auf die Unternehmensziele auszurichten und eine längerfristige Vision für die Kommunikation in einer digitalen Welt zu entwickeln.“
Dies anzugehen, beschreiben viele als Priorität für die kommenden 12 Monate. Stand jetzt schätzen 38 Prozent der Befragten ihre Organisation als „Fast Follower“ ein, 41 Prozent der Kommunikatoren wären gern weiter, halten die Organisation aber für noch nicht reif genug. Nur neun Prozent der Kommunikatoren sehen sich als „digitale Speerspitze“ und Vorbild für andere Organisationen.

Die detaillierten Studienergebnisse können Sie hier herunterladen.

Die Digitalisierung verändert Organisationen und Arbeitsweisen von Kommunikationsabteilungen. Dazu der Beitrag in KomMa 03/2016

Die Ergebnisse der Studie kommentieren Philip Müller und Christoph Lautenbach im PR Report

Ein Interview zur Digital Fitness-Studie mit Philip Müller und Christoph Lautenbach finden Sie in der Ausgabe 10/2016 des PR Magazin.

Kommentare zur Studie finden Sie von Dr. Alexandra Hildebrandt in der Huffington Post und von Nico Kunkel im Blog Medienrot von Landau Media

Soeben erschienen: Das Buch "Kommunikationssteuerung – Impulse, Erfahrungen, Neuorientierungen"

Titel Handbuch Kommunikationssteuerung

Das Buch “Kommunikationssteuerung – Impulse, Erfahrungen, Neuorientierungen” ist Ende September 2016 erschienen.

Das von Lothar Rolke und Jan Sass herausgegebene Buch behandelt die erfolgreiche Steuerung von Unternehmenskommunikation in der Praxis und schließt dabei die Grundlagendiskussion um Kommunikation als Wertschöpfung ein. Kommunikationssteuerung wird als zielorientierter und revolvierender Managementprozess dargestellt, der einen fortlaufenden Dialog und die kontinuierliche Auswertung von Daten erfordert.

Wie Unternehmenskommunikation in der digitalen Gesellschaft ihre Ziele erreicht, beschreiben Kommunikationsverantwortliche von Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, GIZ, MAN oder Union Investment.

LAUTENBACH SASS ist mit einigen Beiträgen vertreten, darunter Christoph Lautenbach mit “Unternehmenskommunikation stakeholdergerecht organisieren – Weiterentwicklung von Strukturen und Prozessen der Kommunikationsfunktion” und Jan Sass mit “Kommunikations-Controlling in der digitalen Praxis” und “Steuerung und Bewertung des Maßnahmen-Mixes”.

Eine Übersicht über die Buchbeiträge finden Sie hier.

Neuer Impuls-Report des AK Wertschöpfung und Kommunikationssteuerung

Impuls Report Digitale Strategien

Welche Rolle hat die Unternehmenskommunikation bei der digitalen Transformation? Welche Werte und Erfolgsfaktoren sind dabei wichtig? Welche Digitalstrategie verfolgt das Marketing?

Der neue Impuls-Report zu Strategien der digitalen Kommunikation:
Digitalisierung als Kulturwandel
ist jetzt verfügbar.

Lehrauftrag im Master Unternehmenskommunikation an der Universität Mainz

Logo Institut für Publizistik

Im Rahmen der Vorlesung von Prof. Dr. Thomas Koch am Institut für Publizistik hält Christoph Lautenbach im Wintersemester 2016/2017 Vorträge zur Organisation der Unternehmenskommunikation und zur Evaluation.

Link zum Master Unternehmenskommunikation

Jens Cornelißen für #30u30 nominiert

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Jens Cornelißen, bis Ende Juli Berater bei LAUTENBACH SASS und seit August bei der Daimler-Tochter Fleetboard, ist Teilnehmer der diesjährigen #30u30. Die Nachwuchsinitiative bringt junge Talente der PR-Branche zusammen, die den Wandel der Profession prägen und die Zukunft der Kommunikation sein werden.

Das #30u30-Camp findet Anfang September bei Siemens in München statt. Die Teilnehmer diskutieren zu den Themen Coaching und Networking und müssen sich in einem Wettbewerb als strategische Vordenker beweisen. Die Sieger werden bei den PR Report Awards als “Young Professionals des Jahres” ausgezeichnet. Der Branchenpreis wird am 22. November 2016 in Berlin verliehen.

Link zum PR Report

Ist Unternehmenskommunikation fit für die digitale Transformation?

Umfrage von LAUTENBACH SASS und PRCC Personalberatung

Die digitale Transformation verändert die Unternehmenskommunikation. Welche konkreten Herausforderungen der Wandel mit sich bringt und inwieweit sich Kommunikatoren dafür gerüstet fühlen, das wollen LAUTENBACH SASS und die PRCC Personalberatung in einer gemeinsamen Umfrage herausfinden. Zur Teilnahme aufgerufen sind Kommunikatoren jeder Erfahrungsstufe. Die Umfrage mit dem Titel „Ist Unternehmenskommunikation fit für die digitale Transformation?“ läuft bis einschließlich 31. Juli 2016.

„Steigende Kommunikationsgeschwindigkeit, agiles Arbeiten und zunehmender Effizienzdruck sind nur drei von vielen Herausforderungen der Digitalisierung“, so Christoph Lautenbach von LAUTENBACH SASS. „Wir möchten greifbar machen, wie sich der digitale Wandel auf die Strukturen und Prozesse von Kommunikationsabteilungen auswirkt – und beleuchten, ob und wie gut die Abteilungen auf diesen Wandel eingestellt sind.“

Mit den gesellschaftlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen veränderten sich zudem die Kompetenzprofile von Kommunikatoren, so Philip Müller, Geschäftsführer der PRCC Personalberatung: „Zielgruppenverständnis, technologisches Know-how und Schnittstellenmanagement sind aus unserer Sicht zentrale Bereiche, in denen es zu grundlegenden Verschiebungen kommt. Wir sind gespannt darauf, wo die Umfrageteilnehmer hier Schwerpunkte setzen, und ob sie womöglich ganz andere Bereiche als zentral ansehen.“

Die Befragung soll den Kommunikationsverantwortlichen auch zur eigenen Verortung bei der Digitalisierung dienen. Alle Teilnehmer der Umfrage bekommen die Ergebnisse vor der Veröffentlichung zugeschickt.

Kontakt:
Christoph Lautenbach: lautenbach@lautenbachsass.de, +49 69 257 82 65-11
Philip Müller: philip.mueller@prcc-personal.de, +49 211 17 60 70 62

Link zur Umfrage

Neuer Impuls-Report des AK Wertschöpfung und Kommunikationssteuerung zum Stakeholder Management

Impuls-Report Stakeholder Management

Worin bestehen die Herausforderungen des Stakeholder-Managements? Wie wirkt sich die Zusammensetzung der Stakeholder auf die Kommunikation aus? Welche Anforderungen stellt das Stakeholder-Management an das Kommunikations-Controlling?

Der neue Impuls-Report des DPRG-AKs “Kommunikationssteuerung und Wertschöpfung” ist jetzt verfügbar.

Link zum Veranstaltungsbericht