Communication Benchmarking Logo
Ankündigung 2. Welle

Aufruf

Mit dem ersten Communication Benchmarking vor zwei Jahren haben wir einen Meilenstein in der Kommunikationsbranche erreicht:

Erstmals wurden Daten zu Budgets, Personalressourcen und Strukturen der Unternehmenskommunikation erhoben und vergleichbar gemacht – neutral und wissenschaftlich fundiert. 40 Unternehmen haben daran teilgenommen.

Nun geht das Communication Benchmarking in die zweite Runde, erweitert um Unternehmen in Österreich und der Schweiz. Die Erhebung findet im Sommer 2019 statt, Ergebnisse sollen im Oktober vorliegen.

Ziele

Die Unternehmenskommunikation steht immer stärker im Wettbewerb um Ressourcen – Effizienzprogramme und Restrukturierungsmaßnahmen verschärfen diesen noch. Belastbare Daten werden für die Unternehmenskommunikation daher immer wichtiger, um den eigenen Ressourcenbedarf gegenüber dem Management nachvollziehbar zu begründen. Die Communication Benchmarking Initiative setzt sich zum Ziel, möglichst hohe Transparenz zu Budgets und Personalressourcen sowie Strukturen in der Unternehmenskommunikation zu schaffen.

Für die Steuerung der Kommunikationsfunktion sind diese Vergleichsdaten fundamental: Die Ergebnisse des Benchmarkings ermöglichen es, die eigenen Ressourcen verlässlich einzuordnen, gegenüber externen Beratern fundiert zu argumentieren sowie die Unternehmenskommunikation mit aktuellen Erkenntnissen organisatorisch weiterzuentwickeln.

Benchmarking Ziele

Methode

Über einen Online-Fragebogen mit persönlichem Zugang werden quantitative Daten der Unternehmenskommunikation erfasst. Im ersten Teil des Fragebogens geht es um Budgets, Personalressourcen sowie Strukturen der Unternehmenskommunikation. Im zweiten Teil erfolgt eine Leistungsdiagnose in zentralen Handlungsfeldern der Unternehmenskommunikation sowie eine Bestandaufnahme zum Entwicklungsstand mehrerer Trendthemen. Vergleichbarkeit wird zum Beispiel auf Basis von Größenklassen, Zuständigkeiten und Aufgabenfeldern hergestellt. Das Untersuchungsdesign orientiert sich in Teilen am europäischen Exzellenz-Standard für Qualitätsmanagement (EFQM).

Benchmarking Untersuchungsdesign

Teilnahme

Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind eingeladen, am Communication Benchmarking 2019 teilzunehmen. Eine Anmeldung ist bis zum 31. Mai 2019 möglich. Die Kosten für die Teilnahme sind überschaubar – für Erstteilnehmer liegen sie bei 6.000 Euro. Sie erhalten dafür exklusive Vergleichsdaten in einem umfangreichen, individualisierten Ergebnisbericht. Eine Webkonferenz zur Ergebnispräsentation und ein vertiefender Workshop sind in der Teilnahmegebühr inbegriffen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Communication Benchmarking Initiative.

Communication Benchmarking Projektpräsentation

Communication Benchmarking Teilnahmeerklärung

Link zur Communication Benchmarking Initiative

Link zur Günter-Thiele-Stiftung

Benchmarking Workshop bei thyssenkrupp in Essen

Hintergrund

Die Idee für eine Communication Benchmarking Initiative entstand aus dem Kreis mehrerer Unternehmen. Angestoßen von Dr. Christoph Zemelka, damals Leiter Unternehmenskommunikation der Robert Bosch GmbH, hat sich im Jahr 2016 ein Arbeitskreis zusammengefunden: Vertreter von Bosch, BASF und Siemens haben mit wissenschaftlicher Begleitung durch Professor Dr. Ansgar Zerfaß das Konzept für ein Benchmarking erarbeitet. Christoph Lautenbach und Dr. Jan Sass haben das Konzept als Projektpartner maßgeblich mitentwickelt und die Studie 2017 erstmalig durchgeführt. Die Communication Benchmarking Initiative wird von der gemeinnützigen Günter Thiele Stiftung für Kommunikation und Management getragen. Damit werden die notwendige Vertraulichkeit und Neutralität sichergestellt und die Ergebnisse kommen langfristig der Entwicklung der Profession insgesamt zugute.